Das Ei

                E i e r

Kochen und Backen ohne Eier? Da würde etwas fehlen!

Denn Eier sind unverzichtbare Küchenhelfer, die jede Menge Talente haben:

Das Binden und Legieren von Suppen und Soßen, das Glasieren von Gebäck oder

das Panieren für leckere Schnitzel oder Knusperfisch ist ohne Eier fast unmöglich.

Außerdem machen die kleinen Ovale nicht nur den Kuchenteig schön locker

und lassen Gebäck goldgelb glänzen, sondern sind auch unvergleichlich lecker,

wenn sie in der Küche die Hauptrolle spielen.

 

Ob weich gekocht zum Frühstück, als Rühr- oder Spiegelei oder als Krönung für

einen bunten Salat sind sie durch nichts zu ersetzen.

Ganz nebenbei liefern Eier auch noch wichtige Nährstoffe wie hochwertiges

Eiweiß sowie Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper täglich braucht.

Genießer und Ernährungsexperten sind sich also einig:

Frische Eier sind aus der modernen Küche nicht wegzudenken.

 

 

Wie gesund sind Eier?

Zum Frühstück ein Ei. Oder zwei. Oder Spiegelei mit Speck. Nachmittags ein Griff ins Körbchen mit den bunten, hart gekochten. Abends köstlicher Eiersalat. Zu viele? Kann man sie unbeschwert genießen – oder treiben sie die Cholesterinwerte zu sehr in die Höhe?

Experten von der Lipid-Liga geben jetzt Entwarnung: Zwar kann ein Zuviel des Blutfetts Cholesterin in der Tat gefährlich für Herz und Gefäße werden. Und mit rund 200 Milligramm steckt in einem Ei gleich eine ganze Menge davon – doppelt so viel wie in einem Steak oder Schnitzel. Doch Übergewicht und Rauchen, so die Lipid- Liga, seien viel schädlicher als ein paar Eier.
Diese enthalten nämlich auch reichlich Lecithin, einen Stoff, der verhindert, dass das Cholesterin aus dem Dotter vom Darm aufgenommen wird und ins Blut gelangt. Lecithin verbessert außerdem unsere Konzentrations- und Merkfähigkeit, stärkt die Nerven und hilft bei Stress. Das Gelbe vom Ei ist also viel besser als sein Ruf.

Besser als sein Ruf

Unter der Schale versteckt sich noch mehr Gutes: Bis auf Vitamin C sind sämtliche Vitamine enthalten. Ein Frühstücksei kann beispielsweise schon etwa 38 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B12 decken, das wichtig für die Produktion roter Blutkörperchen ist. Und circa 35 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D, das nicht nur Zähne und Knochen festigt, sondern auch in der Krebsprävention eine große Rolle spielt.

Verschiedene Studien belegen, dass ein hoher Vitamin-D-Gehalt im Blut das Risiko für Darm- oder Brustkrebs um die Hälfte verringert. Als wichtiger Lieferant von Vitamin A (Retinol) halten Eier unsere Haut und die Schleimhäute gesund. Der Vitalstoff unterstützt das Wachstum und die Bildung neuer Zellen und ist für die Augen unentbehrlich, weil er die Sehkraft stärkt. Nicht zuletzt zählen Eier zu den besten Proteinquellen, denn unser Körper kann ihr Eiweiß fast vollständig verwerten.
Erwiesenermaßen sorgt es für lang anhaltende Sättigung, was vor allem Diätwilligen sehr zugutekommt.

Mit Eiern zur Traumfigur

US-Forscher wiesen nach: Wer viele Eier isst, nimmt schneller ab. Allerdings sollten nur Menschen ohne Cholesterinprobleme dieser Methode folgen. In der achtwöchigen Studie verloren Probanden, die täglich zwei Eier zum Frühstück aßen, 65 Prozent mehr Körpergewicht als Teilnehmer, die einen Bagel mit gleichem Kaloriengehalt zu sich nahmen. Nach erfolgreicher Diät hilft eiweißreiche Kost dabei, das Idealgewicht zu halten. Die Diogenes-Studie, eine der größten europäischen Diätuntersuchungen, belegte, dass eine Kombination aus proteinreicher Nahrung und Lebensmitteln mit niedrigem glykämischem Index (etwa Vollkornbrot oder Hülsenfrüchte) den berüchtigten Jo-Jo-Effekt verhindert. Alles gute Gründe, das Hühnerei häufiger auf den Speiseplan zu setzen. Ob weiß oder braun ist dabei egal, denn die Farbe sagt nichts über Geschmack und Gesundheitswert aus. Sie ist bei Hühnern genetisch festgelegt. Meist gibt die Farbe ihrer Ohrläppchen Hinweis darauf, was zu erwarten ist: weiße Läppchen, weiße Eier; rote Läppchen, braune Eier.